Mehlschwalben können jetzt am Schloß Einzug halten | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Familie Zarse stellt Schwalbenbaum mit 30 Brutplätzen für Mehlschwalben auf

Mehlschwalben können jetzt am Schloß Einzug halten

Bald sind sie wieder da, die Mehlschwalben. Die Vorboten des Sommers werden sich in diesem Sommer auf Behausung und Brutplätze in einem Schwalbenbaum am Schloß freuen können.

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Leider wurden in den vergangenen Jahrzehnten durch den Abriß von Scheunen und Ställen die Nistmöglichkeiten immer weniger. So suchten sich die Schwalben Ersatzquartier in den Fensterlaibungen des Gutshauses. Im Zuge der Sanierung soll an den restaurierten Fenstern möglichst nicht mehr gebrütet werden. Familie Zarse hat deshalb einen Schwalbenturm mit 30 „Wohneinheiten“ sowie 3 Einfluglöcher für Fledermäuse errichtet. Im Sommer wird man dort hoffentlich ihr munteres Treiben beobachten können und man wird hören, wie sie ihre „Schwätzchen“ halten.

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Eine Garantie für einen zügigen Wohnungswechsel gibt es natürlich nicht. Solange wird zumindest an den schon bewohnten Fensterlaibungen nicht saniert werden. Laut NABU geht der Bestand der Mehlschwalben zurück. Es wird für die Vögel immer schwieriger, wegen moderner Bauformen Brutplätze zu finden.

Wie leben Mehlschwalben

Ende Mai legt das Weibchen 3-5 Eier. In den folgenden zwei Wochen wechseln sich Männchen und Weibchen beim Brüten ab. Dann schlüpfen die Jungen. Nun beginnt eine anstrengende Zeit für die Eltern. Durchschnittlich schaffen sie 15-mal pro Stunde Nahrung herbei. Die Leibspeise der Mehlschwalbe sind Blattläuse und Fliegen. Aber auch Mücken und Köcherfliegen werden gern gefressen.